Ausbildung zum Mediator / Mediatorin mit Zertifikat

Neuer Ausbildungsstart am 8. Oktober 2021 in München!
Online-Info-Meeting am 29. September, 17.00 Uhr

Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du dein Leben ändern kannst, indem Du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer

Ausbilderteam
Ulrike Weber & Andreas Heintz

Institut für Transformative Mediation ITM in München

Das Besondere an der Transformativen Mediation ist

Die Transformative Mediation stellt zu allererst den Menschen und sein Beziehungspotenzial und damit auch seine Gefühls- und Bedürfniswelt tiefgreifender in den Mittelpunkt. Denn die Basis unserer Existenz ist der Mensch mit dem Menschen. Dabei geraten wir in Konflikte mit uns selbst und mit Anderen. Doch nicht der Konflikt ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen.

Transformative Mediatoren setzen auf den beziehungsorientierten Dialog im Sinne eines gelingenden Umgangs miteinander.

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Wer ist das ITM?

Gegründet wurde das Institut für Transformative Mediation in München im Jahre 2000 von Dr. Dr. Gattus Hösl, einem der führenden Vertreter der Transformativen Mediation in Deutschland.
Seinem empathisch leitenden Mediationsansatz folgend, wurden beim ITM in bisher mehr als 100 Lehrgängen Transformative Mediatoren und Mediatorinnen aus- und fortgebildet.

ITM-Gründer Gattus Hösl

Nach 20 Jahren als Institutsleiter hat Gattus Hösl Anfang des Jahres 2020 die Leitung des ITM an seine langjährigen transformativen Weggefährten Frau Ulrike Weber und Herrn Andreas Heintz übergeben. Beide sind ehemalige Absolventen des ITM und seit mehr als 10 Jahren als Ausbilder im Institut tätig.

Dr. Dr. Gattus Hösl ist Autor des Bestsellers „Mediation – die erfolgreiche Konfliktlösung“. Mit seinen zahlreichen Vorträgen, Veröffentlichungen  und seiner Lehr-DVD “Kommunikation – eine Fremdsprache? Konflikte zum Wandel nutzen!”, gilt er als Wegbereiter des transformativen Mediationsgedanken in Deutschland.

Mediation

Ein auch menschheitsgeschichtlich nachweisbares Berufsbild macht zur Zeit (wieder) Karriere: die Mediation. Mediation heißt Vermittlung. Eine “nur” Vermittlung, wie sie auch Richter, Schiedsrichter oder Schlichter mit einem Vergleich oder einem Schieds- oder Schlichtspruch erreichen wollen, ist damit nicht gemeint. Mediation greift tiefer, zielt auf mehr.

Der Mediator unterstützt die Mediations-Teilnehmer, eine von ihnen selbst verantwortete Konfliktlösung zu finden. Nur sie entscheiden. Der Mediator organisiert die Kommunikation und steuert das Verfahren.

Auch wenn häufig Juristen / Juristinnen als Mediatoren / Mediatorinnen tätig sind: Mediator-Sein / Mediatorin-Sein ist ein eigenständiger Beruf. Die Mediation unterliegt nicht der juristischen Berufslogik und ihrer Konzentration auf Rechtsnormen. Für die Vermittlungstätigkeit des Mediators ist kein juristischer oder anderer akademischer Stammberuf erforderlich. Es bedarf auch keiner sozio-therapeutischen Vorbildung.

Insbesondere zwei in der Ausbildung des ITM zum Mediator/zur Mediatorin enthaltene Mediationsstile ermöglichen diese Vermittlung:

Das Harvard-Konzept ist ein prinzipiengeleitetes, sachliches, rational betontes Verhandeln. Es richtet seinen Fokus hauptsächlich auf die Interessen der Parteien. Interesse bedeutet, woran mir gelegen ist, weil es mir nützt. Interessen sind verhandelbar. Das Harvard-Konzept ist eine Verhandlungstechnik.

Die Transformative Mediation  stellt  ergänzend den Menschern mit seinen Gefühlen/Bedürfnissen tiefengenauer in den Mittelpunkt. Gefühle sind nicht verhandelbar. Sie formuliert und verwirklicht eine neue beziehungs- und bedürfnisorientierte Qualität und Dimension unseres persönlichen und sozialen Verhaltens. Der Einzelne erfährt einen ethischen und sozialen Mehrwert. Die Transformative Mediation ist ein Menschenbild. 

Die Verschiedenheit beider Mediationsstile wird durch das Zusammenführen des Harvard-Vorgehens mit den transformativen Inhalten und Zielen zur Bereicherung. Das gehört zur Namensmarke “hoesl-mediation®”.

Die Transformative Mediation – der Mensch steht im Mittelpunkt

Das Wort Mensch ist nicht als bloßer Beschreibungsname zu lesen, sondern immer auch als Berechtigungs- und Verpflichtungsname. Das heißt, wir können uns selbst entfalten und sind zugleich hingeordnet auf andere Menschen. Wir kommen voran, wenn wir wandlungsfähig bleiben.

Die Transformative Mediation

  • befähigt und bestärkt den Menschen zu mehr Selbst-Reflexion, Selbst-Erkenntnis, Selbst-Klarheit, Selbst-Bewusstsein, Selbst-Vertrauen, Selbst-Ausdruck (Empowerment)

und ermöglicht ihm zugleich,

  • die Sichtweise und Situation des Anderen genauer zu verstehen und anerkennend  zu würdigen und den eigenen Anteil am Konflikt zu erkennen (Recognition).

Anstatt sich in Diskussionen aufzureiben, wird der Konflikt zur Kraft- und Erkenntnisquelle. Die Mediationsteilnehmer erleben den tieferen Sinn eines Konfliktes. Eine Entwicklung mit persönlichem ethischen Mehr-Wert und ein soziales Lernen geschehen. Das gesamte Konfliktverhalten und der Konflikt selbst wandeln sich. Das volle Potenzial der Mediation wird erfahrbar.

  • Die Zukunft der Transformativen Mediation ist von existentieller Bedeutung, weil sie das in uns vorhandene beziehungsorientierte Potenzial freisetzt und unser gesamtes individuelles und soziales Leben über eine Problemregelung hinaus mit einem Mehrwert für Alle gelingen lässt.